14 Tage durch Oman

Wir entschieden uns für den Oman als unser Reiseziel über Weihnachten und Silvester 2023 – 2024. Der Oman erschien uns als ein sehr interessantes und touristisch noch kein übermäßig entdecktes Ziel. Wir kannten bereits asiatische Reiseziele und wollten einen Vergleich zu einem traditionell arabischen Land machen. Da es noch nicht von Tourismus überlaufen ist und die Einwohner streng ihrer Religion folgen, ist dieses Land perfekt um in die arabische Kultur einzutauchen. Um mehr vom Land entdecken zu können planten wir eine 14 tägige Rundreise rund um die nördliche Stadt Maskat und Salalah im Süden des Landes.

Hier kannst du über unsere 14 Tage voller Spannung und Entspannung lesen und dir einen Einblick in das Orient Oman verschaffen.
Wir wünschen dir viel spaß auf der Reise!

Unsere Route

  • 2 Nächte: Maskat (Hotel Centara)
  • 1 Nacht: Wahiba Sands (Crescent Desert Private Camp)
  • 2 Nächte: Maskat (Hotel Hill top Maskat)
  • 4 Nächte: Salalah (the Plaza Hotel and Resort)
  • 4 Nächte: Maskat ( Hotel Carnelian by glory Bower)

A = Maskat

B = Daymaniyat Inseln

C = Wahiba Sands

D = Wadi Bani Khalid 

E = Wadi Shab, Bimmah Sinkhole

F = Balkony Walk

G = Salalah 

H = Wadi Darbat 

I = Mughsail Beach, Afoul Beach

Tag 1
• Ankunft 
• Strand
2 Nächte: Maskat (Hotel Centara)
Tag 2
• Schnorcheltour – Daymaniyat Inseln
• Weihnachtsessen
Tag 3
• Wadi Bani Khalid
• Wahiba Sands
1 Nacht: Wahiba Sands (Crescent Desert Private Camp)
Tag 4
• Wadi Shab
• Bimmah Sinkhole
2 Nächte: Maskat (Hotel Hill top Maskat)
Tag 5
• Balcony Walk
Tag 6
• Flug nach Salalah
• Strand
Tag 7
• Wadi Darbat

Tag 8
• Mughsail Beach
• Afoul Beach
• Silvester
Tag 9
• Ruhetag
4 Nächte: Salalah (the Plaza Hotel and Resort)
Tag 10
• Flug nach Maskat
Tag 11
• Mutrah Souq
Tag 12
• Große Sultan Moschee
Tag 13
• Strand
Tag 14
• Flug nach Hause
4 Nächte: Maskat ( Hotel Carnelian by glory Bower)

Tag 1

Ankunft:

Unser Abenteuer begann am Münchner Flughafen. Ohne Stopps ging es direkt in die Hauptstadt Omans, nach Maskat. Wir hatten einen Nachtflug von ca. 8 Stunden. Am Morgen des 24. Dezember landete unser Flieger aus dem matschigen, kalten Deutschland endlich im sonnigen Oman. Nach Empfehlung haben wir unsere Simkarten am Flughafen geholt. Die Autos für unsere Rundreise hatten wir bereits von zu Hause aus über Booking.com gebucht. Wir hatten gelesen, dass es wichtig sei, ein Allrad zu buchen, da man in Oman oft über umgepflasterte Wege fahren muss und der Unterboden leicht beschädigt werden kann. Dies hat sich in einigen brenzligen Situationen bewahrheitet. Unser erstes Hotel war das „Hotel Centara Maskat“, das wir ebenfalls von zu Hause aus über Booking.com gebucht haben. Ein wunderschönes Hotel, das wir jederzeit weiterempfehlen würden. Unser erster besuchter Strand war der Azaiba Beach. Hier spürten wir das erste Mal wieder den Sand zwischen unseren Zehen.

Tag 2

Schnorcheltour zu den Daymaniyat Inseln:

Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zur Schnorcheltour zu den Daymaniyat Inseln. Die Tour buchten wir über die Plattform „GetYourGuide“ beim Veranstalter „Pearl Dimaniyat“.

Die kleine Inselkette liegt nicht weit von Maskat entfernt und ist in etwa 30 Minuten mit dem Boot zu erreichen. Unsere Gruppe erreichte schließlich die kleine Insel „Police Island“. Beim Schnorcheln entlang des Inselufers trafen wir auf viele faszinierende Fische und eine Menge Schildkröten. Da die Insel ein Naturschutzgebiet ist, gibt es dort keine Gebäude oder Märkte jeglicher Art. Man ist vollständig von unberührter Natur umgeben.

Weihnachtsessen im Hotel:

Auf dem Rooftop unseres Hotels war schön weihnachtlich geschmückt und es gab ein Buffet mit indischem Essen. Da die Omanis kein Weihnachten feiern, ist dieses Weihnachtsessen allein für die Touristen gemacht. Es wurde Musik gespielt, und die Kellner tragen Weihnachtsmützen. Es ersetzt zwar nicht die familiäre Weihnachtsstimmung in Deutschland, aber dafür fliegt man ja auch nicht an Weihnachten weg. Es herrschte eine angenehme Stimmung auf dem Dach des Hotels, von dem aus man die ganze Stadt leuchten sehen konnte.

Tag 3

Wadi Bani Khalid:

Am dritten Tag ging es zum ersten Wadi, dem Wadi Bani Khalid. Hier kann man den ganzen Tag verbringen. Es gibt ein Restaurant und atemberaubende Oasen. In einigen dieser Oasen leben kleine Fische, die eine natürliche Pediküre bieten, während man in anderen gemütlich schwimmen und den sonnigen Tag genießen kann. Die Wassertemperatur war ideal zur Erfrischung nach der kleinen Wanderung vom Restaurant bis zu den letzten Oasen. Aber es gibt nicht nur den Wadi zu bestaunen. Am Ende des Spaziergangs durch die Wadilandschaft findet man eine Höhle. Wir können es nur empfehlen, die Höhle zu betreten, jedoch mit Vorsicht. Hier gibt es einiges zu entdecken. Lass dich überraschen!

Wahiba Sands:

Nach einem erholsamen Vormittag im Wadi Bani Khalid ging es für uns auch schon weiter, und zwar in die Wüste der Wahiba Sands. Wir wollten unbedingt das „Feeling“ erleben, in einer Wüste zu übernachten und die Welt der dort Lebenden etwas besser kennenlernen. Wir übernachteten in Zelten und aßen zusammen mit anderen Gästen gegrilltes Fleisch, Fladenbrot und Hummus zu Abend. Saßen bei interessanten Gesprächen am Lagerfeuer und genossen das Gefühl von Freiheit.

Tag 4

Wadi Shab:

Auf dem Rückweg nach Maskat kamen wir am Wadi Shab vorbei, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Auch dieser Wadi hat seine Schönheiten. Abgesehen von der eindrucksvollen Farbe des Wassers und den einzelnen Oasen konnten wir unsere Augen nicht von den riesigen von der Sonne angestrahlten Felswänden abwenden. Die Wanderung dauerte etwas länger als die durch das Wadi Bani Khalid, und man musste ein wenig schwimmen, um bis zum Ende zu gelangen. Daher sollte man auf jeden Fall einen Dry Bag mitnehmen! Doch es lohnte sich. Am Ende des Wadis befindet sich ein Felsenspalt. Wer durch diesen Spalt schwimmt, findet sich in einer faszinierenden Höhle wieder. Ein magischer Moment, den man auf keinen Fall verpassen sollte!

Bimmah Sinkhole:

Das Bimmah Sinkhole im Oman ist ein atemberaubendes Naturwunder, das Touristen aus aller Welt anzieht. Dieses riesige Loch im Boden ist mit klarem, blauem Wasser gefüllt und von steilen Felswänden umgeben. Viele Besucher schwimmen gerne im erfrischenden Wasser oder beobachten fasziniert die Fische, die darin leben. Das türkisfarbene Wasser bildet einen faszinierenden Kontrast zu den umliegenden Kalksteinformationen. Es gibt auch Picknickplätze und Grünflächen in der Nähe, die es zu einem idealen Ort machen, um Zeit in der Natur zu verbringen. Für Touristen ist das Bimmah Sinkhole definitiv ein Ort, den man gesehen haben muss, um die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur im Oman zu erleben.

Tag 5

Balcony Walk:

Der „Balcony Walk“ am Jebel Shams war ein unvergessliches Erlebnis auf unserer Oman-Reise. Die dreistündige Wanderung bot spektakuläre Ausblicke auf die Jebel Shams Schlucht, die uns lange in Erinnerung bleiben werden. Der gut markierte Pfad führte uns zu einem verlassenen Dorf mitten in den Felsbergen, wo wir die faszinierende Architektur der einstigen Bewohner bewundern konnten. Das einfache, aber harte Leben der Beduinen wurde uns hier deutlich vor Augen geführt, insbesondere die Herausforderungen bei der Wasserversorgung und Nahrungsbeschaffung. Außer der Bergziegen, die die Felswände erklimmen, ist die Gegend heute verlassen.

Tag 6

Salalah:

Unsere Reise durch den Oman führte uns bis in den Süden, nach Salalah. Wir haben gelesen, dass viele Reisende einen 11-stündigen Roadtrip nach Salalah gemacht haben. Wir entschieden uns jedoch dafür, einen Inlandsflug zu buchen, um uns ein wenig Zeit und Stress zu sparen.

Angekommen in Salalah, bemerkten wir sofort die Unterschiede zwischen den beiden Teilen des Landes. Hier war die Landschaft grüner und erinnerte an Inseln mit Palmen und Urlaubsstimmung. Im Gegensatz zu Maskat ist Salalah mehr für seine Resorts bekannt. Hier ist der Tourismus weniger auf offener Straße unterwegs. Die meisten genießen ihre Ferien abseits der kulturellen Teile der Stadt. Wir haben uns ebenfalls im Resort „The Plaza Hotel and Resort“ eingebucht, denn preislich sind Resorts hier günstiger als Hotels. Wir haben uns auch hier ein neues Auto geliehen und die Orte Salalahs erkundet.

Tag 7

Wadi Darbat:

Der Wadi Darbat war für uns eines der Highlights in Salalah. Die bezaubernde Landschaft mit kleineren Wasserfällen und den tierischen Bewohnern des Wadis schuf ein wahres Paradies. Die friedliche Natur wird spürbar geschützt, denn das Schwimmen im Wadi ist nicht erlaubt, was die Reinheit des Wassers bewahrt. Wir spazierten durch den Wadi zu einem großen Wasserfall und trafen dabei viele freundliche Kamel- (Dromedare – ) und Eselsfamilien.

Tag 8

Mughsail Beach:

Auf unserem kleinen Tagesausflug entlang der Küste entdeckten wir den Mughsail Beach. Dieser lange Strand zeichnet sich durch seine tierischen Besucher aus. Zur richtigen Tageszeit machen hier Kamelfamilien ihren täglichen Spaziergang am Strand. Man kann sie streicheln und Fotos mit ihnen machen. Ein Spaziergang entlang des Mughsail Beaches lohnt sich, denn er führt zu der „Marneef Cave“ und somit zu den berühmten „Blow Holes“. Bei einem stürmischen Wellenschlag des Meeres kann man das Wasser aus den Löchern schießen sehen.

Afoul Beach:

Den Afoul Beach entdeckten wir von einem Aussichtspunkt auf einem Berg, nicht weit vom Mughsail Beach entfernt. Von diesem Aussichtspunkt aus sah die Bucht paradiesisch aus. Wir konnten nicht widerstehen und versuchten, zur Bucht zu gelangen. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn die Bucht war verlassen und entsprach genau unserer Vorstellung. Abgesehen von der himmlischen Ruhe und den lustigen Meeres- und Felsbewohnern, die wir dort entdeckten, brachte uns der Ausblick zum Staunen.

Mehr zu den Stränden Omans findest du in unserem Beitrag

Silvester:

Wir waren über Silvester in Salalah. In unserem Hotel waren nur eine Handvoll europäischer Touristen. Die meisten Besucher kamen aus muslimischen Ländern, da sie Silvester nicht feiern. Obwohl unser Hotel ein Silvesteressen anbot, entschieden wir uns für einen romantischen Silvesterabend am Strand. Mal etwas Anderes!

Tag 9

Al Haffa Beach:

Den letzten Tag in Salalah nutzten wir zu Erholung. Der Al Haffa Beach war der perfekte Abschluss unserer Salalah-Reise. Es ist ein wunderschöner, breiter und kilometerlanger Strand mit interessantem weißen Sand. Hier kann man ideal die Sonne genießen und seine Seele baumeln lassen. Obwohl der Strand über einige Restaurants verfügt, sind tagsüber weit und breit kaum Badegäste zu sehen.

Kleine Sultan Qaboos Moschee:

Abends fuhren wir ins Stadtinnere und betrachteten die kleine „Sultan Qaboos Mosque“ von außen. Sie ist durch ihre Beleuchtung kaum zu übersehen und für die kleinere der beiden Moscheen beeindruckend anzusehen.

Tag 10

Wieder in Maskat:

Zurück in Maskat entschieden wir uns, kein Allradauto mehr zu mieten, da wir keine größeren Ausflüge geplant hatten, für die sich ein Allradfahrzeug gelohnt hätte. Unser letztes Hotel war das „Hotel Carnelian by Glory Bower“. Das Hotel verfügte über einen beheizten Infinity-Pool, an dem romantische Musik gespielt wurde. Das war der optimale Ort, um den Abend angenehm ausklingen zu lassen.

Tag 11

Mutrah Souq:

Den Besuch des Mutrah Souq haben wir uns für die letzten Tage aufgehoben, um für unsere Lieben zuhause ein paar Mitbringsel zu ergattern. Der Mutrah Souq ist ein Basar in Maskat, auf dem man allerlei Waren findet. Von besonderen und aromatischen Kräutern und Gewürzen bis hin zu Schmuck und Dekoration ist hier alles zu finden. Wer gerne durch orientalische Märkte schlendert und Spaß am Feilschen hat, wird hier auf jeden Fall fündig.

Tag 12

Die Große Sultan-Qaboos-Moschee:

Wir konnten nicht abreisen, ohne uns die Große Sultan-Qaboos-Moschee anzusehen. Sie ist eine der wenigen Moscheen, die von Touristen besichtigt werden dürfen. Ihre imposante Architektur, umgeben von einem großen, grünen Park, macht diesen Ort magisch und in jeder Hinsicht sehenswert. Vor dem Besuch sollte man sich auf jeden Fall über die Bekleidungsvorschriften informieren.

Tag 13

Qurum Beach:

Am letzten Tag unserer Reise haben wir den Qurum Beach in Maskat, Oman, besucht. Dieser Strand ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Mit seinem goldenen Sand und dem klaren, blauen Wasser bietet der Qurum Beach eine malerische Kulisse für Entspannung und Freizeitaktivitäten. Hier kann man schwimmen, am Strand spazieren gehen und die Sonne genießen. Die entspannte Atmosphäre machte den Qurum Beach zu einem idealen Ort, um den letzten Tag unserer Reise zu verbringen.

Tag 14

Abreisetag:

Es war der letzte Tag unserer unvergesslichen Rundreise durch Oman. Jede einzelne Minute dieses wunderschönen Trips haben wir in vollen Zügen genossen. An alle, die sich ebenfalls für Oman als ihr nächstes Reiseziel entschieden haben, wünschen wir eine fantastische Reise. Wir hoffen, dass wir euch einen tieferen Einblick in dieses faszinierende Land ermöglichen konnten und dass der eine oder andere von unseren Tipps profitieren konnte. 

Wir wünschen Euch einen schönen Urlaub!